projections oliver plath photography
Der Gedanke, daß es sich bei der Mode- und Beautyfotografie um Projektionen der Vorstellungswelt des Betrachters auf die Leinwand des menschlichen Körpers handelt, wird zum Auslöser für das Projekt.
Der Körper wird mal grafisch vermessen, mal wild bemalt oder mit fotografischen Erinnerungen belegt. Dabei wird der Körper nur so weit konstruiert, wie es die Projektion zulässt. Der entstehende Torso erinnert bewußt an griechische Statuen und läßt Raum für Interpretation.
Das Abbild als Spiegelbild der Vorstellungswelt des Betrachters. So ensteht das eigentliche Bild auch erst im Kopf des Betrachters – es muß konstruiert werden. Das wahrgenommene Bild wird zur Mischung aus der eigenen und der Vorstellungswelt des Fotografen.
So wird der Betrachter in den Prozeß der Kreation eingebunden.